Grundsätze
Offiziell gelten für die Delegationen des Europäischen Parlaments die folgenden Grundsätze:
- Die Delegationen nehmen die internationalen Kontakte des Parlaments wahr und bauen sie aus.
- Die Tätigkeiten der Delegationen sind darauf ausgerichtet, Kontakte zu den Parlamenten von Staaten zu unterhalten und zu fördern, die traditionell Partner der Europäischen Union sind. Außerdem sollen sie dazu beitragen, die Werte, auf denen die Europäische Union beruht - namentlich die Grundsätze der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie der Rechtsstaatlichkeit - in Drittländern zu fördern.
- Für die internationalen Kontakte des Parlaments gelten die Grundsätze des Völkerrechts.
- Die internationalen Kontakte des Parlaments sind darauf ausgerichtet, die parlamentarische Dimension der internationalen Beziehungen zu fördern, wann immer dies möglich und angezeigt ist.
Abkommen
Die Delegationen regeln durch Abkommen zwischen den Staaten bilateral wichtige Themenfelder, wovon beide Länder profitieren. Hier finden Sie eine Übersicht über Abkommen zwischen Kanada und der EU:
Abkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada
Abkommen über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich
Geplante Freihandelszone
Die Europäische Union und Kanada planen ihre Wirtschaftsbeziehungen auf eine neue Basis zu stellen. Deshalb laufen derzeit Verhandlungen über ein neues Freihandelsabkommen. Bei Gelingen dieses Abkommens könnte dies den Volkswirtschaften etwa 20 Mrd. Euro einbringen. Kanada ist bereits heute ein wichtiger Wirtschaftspartner der EU. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern beläuft sich auf etwa 70 Mrd. Euro. Zusätzlich gibt es etwa 270 Mrd. Euro an Direktinvestitionen pro Jahr.
Sitzungsunterlagen
Die Kanada-Delegation tagt öffentlich und veröffentlicht auch ihre Sitzungsunterlagen.




